Den Sinn und Unsinn von Vogelfutter

Den Sinn und Unsinn von Vogelfutter

Den Sinn und Unsinn von VogelfutterDie Einen warnen und mahnen, die anderen kaufen es gleich säckeweise: Vogelfutter für Wild- und Singvögel.

Das Füttern hat fast eine nostalgische Tradition, manch einer verbindet gar selige Kindheitserinnerungen, pflegen doch Mensch und Vogel von jeher eine ganz besondere Beziehung. Doch die emotionale Ebene ist das Eine, die fachliche Frage das ganz Andere: Tut man Vögeln wirklich etwas Gutes, wenn man sie versorgt?

Oder schadet es eher. Seit jeher scheiden sich in dieser Angelegenheit die Geister, die komplette Antwort hier: Vögel und Vogelschutz im Garten | Wildtierfreund.de.

Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar – heißt es in einem der wohl bekanntesten Volks- und Kinderlieder überhaupt. In diesem populären Stück, das schon im 19. Jahrhundert die enge Beziehung von Mensch und Vogel beschreibt, künden die Vögel vom Frühling. Sie stehen für Heiterkeit und Aufbruch, für den Abschied von der dunklen, kalten Jahreszeit namens Winter. Und all das gilt nicht minder heute, weitere Informationen hier: Wildtierlexikon: Vögel | Wildtierfreund.de.

Vielleicht versuchen allein schon deshalb die Menschen von jeher ihre gefiederten Freunde mit Vogelfutter zu locken. Nicht mehr nur im Winter, wenn natürliche Nahrung knapp wird, sind Futterplätze gut gefüllt, baumeln Meisenknödel an den Ästen und stehen Teller mit kleinen Körnchen und Samen.

  • Bild- und Fotomaterial: Wildtierfreund

 

Gutes Vogelfutter erhalten Sie zum Beispiel hier:

  • Meisenknödel & Fettfutter für Vögel | Wildtierfreund.de
  • Streufutter für Vögel | Wildtierfreund.de
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  • futtersysteme für Gartenvögel | Wildtierfreund.de

 

Gretchenfrage: Vogelfutter ja oder nein?

Auch Sommertags haben sich viele der hierzulande heimischen Singvögel daran gewöhnt, neben Insekten und Würmern auch von Menschenhand zur Verfügung gestelltes Futter zu finden.

Genau das kritisieren manche Vogelexperten: Vögel würden verlernen für sich selbst zu sorgen, würden eine falsche Ernährung annehmen und alles andere als profitieren.

Gutgemeintes Verhalten, das jedoch kontraproduktiv sei – so der Tenor bei vielen Ornithologen.

 

Wie füttert man richtig – und vor allem: womit?

Wie füttert man richtig – und vor allem: womit?Eine beträchtliche Anzahl sieht dies aber inzwischen anders. Die Ganzjahresfütterung ist von vielen Seiten wissenschaftlich untermauert. Auch geradezu philosophische Ansätze gibt es: Manche gehen da so weit, die Bereitstellung von Vogelfutter als eine Art „Wiedergutmachung“ des Menschen zu sehen, als Produkt eines Gewissens, das sich regt: Zu radikal wurden im 20. Jahrhundert nach und nach natürliche Lebensräume der Wildvögel reduziert. Zu selbstverständlich entsprachen und entsprechen Gärten einem (Schönheits-) Ideal, das dem eines Biotopes für Kleintiere nicht mehr nahekommt. Auch wenn diese drastische Ansichtssache sicherlich übertrieben erscheint: Vögel füttern ist und bleibt in.

Es kommt vielfach dann auch nicht auf das OB an, auf das JA oder NEIN, sondern auf das WIE. Denn wenn eines schädlich ist, dann Vögel einfach irgendwie und wahllos zu füttern, zum Beispiel mit Resten und Überbleibseln aus dem menschlichen Haushalt.

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Vogelfutter braucht richtige Qualität – dann ist jede Diskussion überflüssig.

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