Leckortung: Basis der Schadensbehebung an Mauer & Rohren

Leckortung: Basis der Schadensbehebung an Mauer & Rohren

Ohne eine gründliche und professionell durchgeführte Leckortung gelingt es oftmals nicht die wahren Ursachen für einen Wasserschaden oder für Feuchtigkeit in den Wänden zu identifizieren: Risse in Rohren oder undichtes Mauerwerk!

Leckortung Basis der Schadensbehebung an Mauer & Rohren

Wo können Lecks überhaupt entstehen?

Wo können Lecks überhaupt entstehenWo Wasser ist und langfristig „arbeitet“ sind auch potenzielle Schädigungen nicht weit.

Sei es durch Rost oder andere Anfälligkeiten. Am Haus kann dies fatale Folgen haben, wenn Leitungen oder Mauerwerk Schaden nehmen. Sogar neu verlegte Rohre können bei unsachgemäßem Einbau Konstruktionsschwächen und Löcher haben.

Oftmals aber ist Rost im Rohr für die Bildung eines Lecks verantwortlich. Aber, ob Wohnung, Büro oder Gartenhaus – Wasserschäden sind unhygienisch (und können krankheitsübertragende Schädlinge, wie Ratten anziehen), unökologisch (bleihaltiges Wasser das in das Grundwasser sickert, zerstört eine gesunde Flora) und unwirtschaftlich (Sanierungen und der gleichen sind sehr viel teurer, als die Behebung durch eine vorangegangene Leckageortung).

Wie funktioniert eine Leckageortung?

Es gibt verschiedene Methoden, um mit Hilfe einer Leckageortung – oder vereinfacht ausgedrückt, auch Leckortung genannt – das Leck in der Rohrleitung zu orten und so Wände und Decken, sprich die komplette Immobilie, vor Schimmel und Verfall zu retten.

Je nach Dienstleister und Technik – denn es gibt verschiedene Mess- und Ortungstechniken, um die Leckstellenposition möglichst exakt zu erfassen – erzielt man in relativ kurzer Zeit ein Ergebnis, welches einen größeren Schaden im Mauerwerk und bei Flachdächern verhindert. Oft werden auch verschiedene Techniken kombiniert, um das Loch im Rohr schneller ausfindig zu machen.

Wie funktioniert eine Leckageortung

Diese Techniken und Methoden werden von versierten Handwerkern am häufigsten zwecks Leckageortung angewandt:

  1. Die Endoskopische Untersuchung (eine Methode zur Sichtprüfung schwer zugänglicher Hohlräume) und die optische Untersuchung von Hohlräumen. (Mehr erfahren)
  2. Hochfrequenzverfahren: Bei der Hochfrequenztechnik (HF-Technik) werden Schimmelpilze ohne Chemikalien abgetötet. Das Verfahren eignet sich besonders zur Lokalbehandlung. Das Verfahren ist in der DIN 68800 noch nicht aufgeführt.
  3. Thermografie: Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, welches Temperaturunterschiede sichtbar macht. Eine Infrarotkamera zeichnet diese Temperaturunterschiede auf und zeigt sie als Bild auf einem elektronischen Medium. (Mehr erfahren)

Was kann man selbst tun?

Durch ein Thermografie Verfahren ist es auch möglich, Leitungsverläufe, wie Kalt- und Warmwassersysteme sichtbar zu machen. Eine Leckageortung anhand sogar Laien feststellen können, ob sich eventuell ein Leck in der Rohrleitung befindet, ist die sogenannte Druckprobe an wasserführenden Leitungen.

Ist der Druck, beispielsweise im Bad in der Dusche, dem Waschbecken oder in der Küche ungewöhnlich niedrig  – und zwar über einen längeren Zeitraum hinweg – und das obwohl weder die Spül- oder Waschmaschine eingeschaltet ist, könnte das ein Hinweis auf eine Leckage im Rohr sein. Geht man diesem Hinweis nach und beauftragt eine Leckageortung, erspart man sich im Zweifel Schäden an den Wänden – und damit auch den Tapeten – dem Boden sowie Flachdächern.

In deutschen Haushalten sind übrigens Holzböden, Parkett und Laminat, immer noch die beliebtesten Bodenbeläge. Dringt Wasser in das Holz oder Laminat ein, muss oft die ganze Planke ausgetauscht werden. Ist es ein echter und älterer Holzboden, der natürlich über eine Patina verfügt, wird der Austausch des beschädigten Bodenstücks umso schwieriger.

Von daher ist eine regelmäßige Druckkontrolle (bei Quelleitungen und Hochbehälterleitungen) eine der einfachsten Methoden der Leckageortung, die zudem von jedermann durchgeführt werden kann und auch keinen Cent kostet.  

Was muss nach einer Leckageortung getan werden?

Nachdem sich die Profis einen Überblick verschafft und den Wasserschaden für die Gebäudehülle definiert haben, geht es an die Behebung mittels einer Trocknungsmaßnahme. Durch den Einsatz von Kondensations- und Adsorptionstrocknern wird die Feuchtigkeit aus den betroffenen Stellen herausgesaugt.

Was muss nach einer Leckageortung getan werden

Dieser Prozess ist effizient und schonend für das Gebäude. Bei einer Estrichdämmschichttrocknung erfolgen über sogenannte Seitenkanalverdichter – eine Art Turbine, welche Luft im Druck- oder Vakuumverfahren in die Dämmschicht bläst – ist der Vorgang ebenfalls chemikalienfrei, oft angewedent bei Kellerabdichtungen und Kellertrocknung. Es sei denn, es haben sich tierische (Insekten) oder auch pflanzliche Schädlinge (Pilze) in dem Mauerwerk breit gemacht.

Verzweifeln muss man dann aber nicht, denn in dem Fall, sprich sollte die Dämmschicht mikrobiologisch belastet sein, werden die betroffenen Wände und Decken desinfiziert und die Keime getötet. Da die Desinfektion in der Regel mittels Desinfektionsschaum erfolgt, können auch Hohlräume und Zwischendecken von der mikrobiologischen Belastung wirkungsvoll befreit werden. Voraussetzung dafür ist eine Leckageortung.

Wie wähle ich den richtigen Betrieb für eine Leckageortung aus?

Die Industrie verändert sich stetig. Deshalb ist es wichtig, dass auch die Betriebe, die eine Leckageortung durchführen und im Anschluss daran den Wasserschaden beheben, technisch und produkttechnisch immer auf dem neuesten Stand sind.

Wie wähle ich den richtigen Betrieb für eine Leckageortung aus

Viele Betriebe, die über eine Homepage verfügen (was mittlerweile die Regel ist) präsentieren dort auch entsprechende Referenzen und erklären im einzelnen, welche Leistungen sie anbieten… unter anderem auch Sanierungen für Brandschäden. Von der Ortung bis zur Behebung einer Leckage mittels unterschiedlicher Methoden, ist alles im Detail aufgeführt und in den meisten Fällen auch verständlich beschrieben. Das gehört zu einem guten Service dazu. Wenn man sich trotzdem nicht sicher ist, ob man seine vermeintliche Leckage von Firma A oder B beheben lassen soll, ist ein Anruf sowie ein persönliches Treffen immer von Vorteil. 

Ersparen Sie sich eine komplette Sanierung Ihrer Immobilie und sorgen Sie – gemeinsam mit dem Handwerksbetrieb Ihres Vertrauens – für eine ordentliche Leckageortung, die die Voraussetzung für eine Reparatur darstellt.

Dann heißt es: Wasserschaden Adé!