Mammut Lokomotiven MAMMUTHANULLDiese Lokomotive mit dem Namen MAMMUT ist einer der noch letzten bekanntesten MAMMUTHANULL Lokomotiven in ganz Deutschland, die im Jahre 1920 Halberstadt Blankenburger Züge herum kursierte.

Dauerhaft ansteigende Leistungen des Transporters verlangten viele Trieb-Fahrzeuge mit großem Reibung- und unter anderem auch Zugkraft.

Bei der Borsing in Berliner Stadtteil Tegel wurden solche Lokomotiven, um de Ansinnen gerecht und Fair zu werden, bestellt. Die ersten Maschinen (WISENT und MAMMUT) wurden damals mit absenkbaren Zahnrädern ausgeliefert, was aber nicht absehbar ist, dass diese Loks mit einem Zahnrad-Betrieb aufgegeben wurde. Die Mammut H0 Lokomotiven bewiesen damals volle Leistungen in Tal- und auch bei Bergfahrten, jedoch wurde eine Demontage der Zahnstangen durchgeführt, so dass das Abbremsen schon fast überflüssig war.

 

 

MAMMUTHANULL

MAMMUTHANULLDie MAMMUTHANULL Tierklasse-Lokomotiven haben unglaubliche Leistungen und wurden auch auf diversen Eisenbahnstrecken mit einem Charakter der Seilstrecken ausprobiert und brachte die preußische Bahn des Staates dazu, dass diese genau 45 Mammut Lokomotiven für die Stadt Borsing bestellten, welche sodann als "T20", später genannt als "BR95" in den Gebirgen zum Einsatz gebracht wurden und unter anderem auch diverse Elektrifizierungen der Harz-bahnen.

Die "MAMMUT" Lok, welches auf Harz-bahnen den Dienst als zuverlässig bewies, absolvierte im Jahre 1968, genau am 20. Juni (20.06.1968), die letzte Zugfahrt auf einer langen Strecke, die heutzutage als "Rübelandbahn" getauft wurde.

Im Jahre 1975, am Datum 01.01. wurde die MAMMUT Lok als Denkmal abgesichert und wurde später dann auch im Dresdner Verkehrsmuseum als offizielles Museum Lok überreicht und ausgezeichnet.

Das Förderverein "Rübelandbahn e.V." wurde Zwecks der Mammut Loks am 14.01.1994 gegründet um den "MAMMUT" in der eigentlichen Heimat zurück zu führen, wo sie entstanden und getauft war. Das Verkehrsmuseum in Dresden unterstützte diesen Verein und transportierten die Mammut Lok im Sommer 1997 in einen historischen Schuppen für Lokomotiven (1932er Baujahr) im Ortsteil Neuwerk in Rübeland, welches nun heute auch dort zu besichtigen ist.

 

 

Hier ein paar Technische Daten der MAMMUT Lok:

Weitere Informationen zur Mammuthanull Lokomotive
Fabrikant: Stadt Borsig, in Berlin
Modell: E, 1 und h2t
Klasse: GT-Klasse 56.12
Spurbreite: 1332 Millimeter
Gesamtlänge über Handlungsspielraum: 11449 Millimeter
Dampfmaschinensteuerung: modifizierte außenliegende Heusinger-Dampfmaschinen-Steuerung (modifiziert und außen liegend)
Gesamtmasse: 110,0 Tonnen
Gesamtfahrmasse des Radsatzes: 12,1 Tonnen
Ermittelte Endgeschwindigkeit: ca. 60 kmh
Durchmesser des Treib-Rads: 1210 Millimeter
Anzahl der Zylinder: 2/3
Durchmesser der Zylinder: 608 Millimeter
Hub der Kolben: 540 Millimeter
Durchmesser des Kessels: 3000 Millimeter
Überdruck des Kessels: 13 Druck-Bar
Rostgesamtfläche: 4,94 Quadratmeter
Länge der Heizrohre: 2400 Millimeter
Fläche der Überhitzung: 53,11 Quadratmeter
Fläche der Heizverdampfung: 170,75 Quadratmeter
Vorratsgröße für Wasser: 6,5 CBM
Vorratsgröße für Kohle: 5 Tonnen
Art der Zug-Bremsen: Druckluftbremsen von Knorr, Gegendruckbremsen von Riggenbach
Zugheizungsart: Dampferwärmung / Dampfheizung

 

Weitere nützliche Mammut und Lokomotiv-Quellen: