Auf der Suche nach Arbeit – so erfolgreich kann Jobvermittlung sein
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Auf der Suche nach Arbeit – so erfolgreich kann Jobvermittlung sein

Ob Berufseinsteiger oder Wiedereinsteiger, nicht immer ist die Jobvermittlung der Bundesagentur für Arbeit die beste Wahl, um erfolgreich in eine berufliche Zukunft zu starten. Wir beschäftigen uns mit dem Thema Jobvermittlung/ Personalvermittlung und erläutern, wie einfach oder schwer es tatsächlich ist, einen passenden Job durch einen Personaldienstleister zu finden.

Auf der Suche nach Arbeit – so erfolgreich kann Jobvermittlung sein

Quoten bestimmen die Jobvermittlung. Oder nicht?

Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht regelmäßig Zahlen zur Beschäftigung der zivilen Erwerbstätigen in Deutschland. Demnach lag die Arbeitslosenquote Anfang des Jahres bei rund 5,8 Prozent. Bei ca. 83 Millionen Bürgern sind das immerhin knapp 5 Millionen Arbeitslose/ Arbeitssuchende. Auf der anderen Seite waren im Januar/ Februar 2018 durchschnittlich 736.231 freie Arbeitsstellen gemeldet. Dazu meint Statista (ebenfalls ein Anbieter für Markt- und Konsumentendaten): „Damit wurde der höchste Wert freier Arbeitsstellen der letzten Jahre in Deutschland erreicht. In den letzten zwölf Monaten ist die Zahl der offenen Stellen in Deutschland insgesamt stark angestiegen.“ Solche Aussagen geben allerdings erst einmal keinen Hinweis auf eine erfolgreiche Jobvermittlung.

Die Anzahl der freien Arbeitsstellen schwankt natürlich konjunkturbedingt. In der Regel steigt die Zahl der Arbeitslosen im Winter an, da in den wärmeren Monaten kurzfristig Stellen – beispielsweise auf dem Bau oder in der Gastronomie – besetzt werden können und werden. Personal- und Jobvermittlung haben dann Hochkonjunktur. Auch in vielen Bereichen der Landwirtschaft werden zwischen April und September kurzfristig Arbeitskräfte im Arbeitsmarkt gesucht. Da in Deutschland aber kaum jemand bereit ist für relativ wenig Geld anstrengende, körperliche Arbeit zu verrichten, wie beispielsweise Spargel stechen oder Ställe ausmisten, werben Bauern immer wieder Erntehelfer aus dem Ausland an. Diese Helfer sind für die Landwirte günstiger – obwohl sie offiziell angemeldet werden müssen. Eine Jobvermittlung funktioniert in diesen Fällen hauptsächlich über Mundpropaganda, denn die Helfer kennen sich oft untereinander und vermitteln die Jobs an Freunde und Familienmitglieder. 

Klassische Jobvermittlung versus wirtschaftlich agierende Personaldienstleistungsagenturen

Menschen deren Arbeitsverhältnis endet, die gekündigt wurden oder selber gekündigt haben, melden sich zunächst einmal bei der Bundesagentur für Arbeit – früher auch unter Arbeitsamt bekannt. Dieser Schritt ist wichtig, damit der oder die Jobsuchende finanziell einigermaßen abgesichert und krankenversichert ist.

Klassische Jobvermittlung versus wirtschaftlich agierende PersonaldienstleistungsagenturenBei einem ersten Beratungstermin – und nachdem man sich arbeitssuchend gemeldet hat – eruiert ein Sachbearbeiter die Situation der zu vermittelnden Person und entscheidet über den Anspruch auf finanzielle Unterstützung, bevor es zur Jobvermittlung kommen kann. Um Geld vom Arbeitsamt zu bekommen, muss die arbeitslose Person vorher mindestens 12 Monate lang sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben. Dann erhält sie in der Regel ca. 60 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens. Aber Achtung, arbeitslos gewordene Menschen können von der BA gesperrt werden, wenn:

  • Die Agentur dem Arbeitslosen Arbeit anbietet und dieser diese nicht annimmt (und sich damit unkooperativ bei der Jobvermittlung zeigt)
  • Er oder sie nicht an einer Maßnahme zur beruflichen Eingliederung teilnimmt (auch dies zählt als Verweigerung bei der Jobvermittlung)
  • Er oder sie nicht nachweisen, dass er oder sie sich um eine neue Arbeitsstelle bemühen (Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche wahrnehmen, Probearbeiten, etc.)
  • Der Arbeitssuchende sich nicht frühzeitig Arbeit suchend meldet

Besonders der erste Punkt ist für viele Jobsuchende meist schwierig nachvollziehbar, denn so mancher Angestellte der BA möchte seine „Schäfchen“ möglichst schnell wieder loswerden – ohne wirklich daran interessiert zu sein, den passenden Job für die Klienten zu finden.

Welcher Banker möchte schon als Gabelstaplerfahrer im Lager arbeiten oder welcher Handwerker in einer Modeboutique?

Ist das der Fall, kann man nur noch schwer von einer professionellen Jobvermittlung sprechen.

JobvermittlungMan entgeht dem oftmals nur, indem man selbst aktiv wird, sich initiativ bewirbt oder die Jobvermittlung in die fähigen Hände eines Personaldienstleisters gibt. Auch Firmen wenden sich, wenn sie ernsthaft gutes Personal suchen, oftmals parallel zum Arbeitsamt an solche Personaldienstleistungs-unternehmen. Die meisten dieser Unternehmen bieten Jobs in den unterschiedlichsten Branchen an. Sie vermitteln neben Akademikern auch ungelernte Kräfte für Tätigkeiten in der Zeitarbeit.

Bildquelle: Dekra.de – IHR ganzheitlicher Personaldienstleister | DEKRA Arbeit

Professionelle Jobvermittlung heißt: Den passen Job für den richtigen Mitarbeiter finden!

Zeitarbeit ist ein wichtiges Stichwort und macht bei Unternehmen, die in der Personalberatung tätig sind, einen großen Teil der Vermittlungsarbeit aus.

  • Längst hat Zeitarbeit auch nicht mehr den schlechten Ruf, wie vielleicht noch vor ein paar Jahren. Aber woran liegt das?
  • Was hat sich zum Guten verändert und was ist geblieben?

 

Jobvermittlung im Bereich Zeitarbeit

Das Arbeit auf Zeit (Zeitarbeit) = eine echte Jobalternative?

Dekra Personal ManagementViele Menschen wollen und brauchen einen festen Arbeitsplatz, der ihnen Sicherheit, Rückhalt und Bestätigung gibt. In der heutigen Zeit ist es aber wichtig, flexibel zu bleiben, neuen Herausforderungen mutig entgegenzutreten und auch einmal etwas Neues zu wagen. Besonders flexibel sind natürlich in erster Linie Berufseinsteiger.

Junge Bewerber, die gerade die Schule abgeschlossen haben und noch nicht so genau wissen, was sie mit ihrem späteren Leben anfangen sollen, sind bei einer Personalberatung/ Berufsberatung, gut aufgehoben. Dank der Jobvermittlung (Personal Management) durch ein Personaldienstleistungsunternehmen/ einer Agentur, können sie erste Berufserfahrungen sammeln und sich einen Einblick in verschiedene Tätigkeitsbereiche erhalten und den neuen Arbeitgeber besser kennenlernen.

Ganz nebenbei verdienen sie ihr erstes eigenes Geld – worum sie Studierende sicherlich beneiden. Auch Langzeitarbeitslose können auf dem zweiten Weg noch richtig Karriere machen – wenn sie sich anstrengen. Die größte Hürde für viele Arbeitslose ist zunächst einmal Kontakt zu einem Personaldienstleister aufzunehmen. Dabei gehört es zum Service, Bewerber nicht nur persönlich in der Geschäftsstelle zu beraten, sondern auch per Mail oder am Telefon. Die wichtigsten Informationen und Stellenangebote finden potenzielle Bewerber meist ganz schnell auf der Startseite der jeweiligen Jobvermittler.

Im Zweifel gilt: Einfach mal ausprobieren und bewerben. Was haben Sie zu verlieren?







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